Kinderwünsche 2009

 

 

 


 

Über 1000 sozial benachteilige Kinder,aus 20 Dortmunder Kindereinrichtungen konnten einen Wunschzettel ausfüllen. Wir würden uns auch in diesem Jahr wieder über Ihre Unterstützung freuen. Eine schöne Weihnachtszeit
wünscht das Team von InterAktion e.V.

 

Kinderarmut in Deutschland 

Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft und die Kinderarmut steigt auch bei uns stetig. – Wie sieht dann unsere Zukunft aus?
Gerade in der Weihnachtszeit bekommen Kinder, die unter der relativen Armutsgrenze leben, in den Medien, in der Werbung, oder in Ihrem Umfeld diese Tatsache zu spüren. Armut grenzt aus!

Unser Projekt will und kann keine Ursachenforschung betreiben, noch erheben wir bei der Verteilung der Geschenke einen Anspruch auf Vollständigkeit oder "Rechtmäßigkeit".
Wir möchten lediglich mit Ihrer Hilfe einige Kinderwünsche erfüllen, um in der Zeit der Liebe ein kleines Zeichen zu setzen.

Tatsachen und Fakten

  • 14 % aller Kinder in Deutschland gelten als arm.
  • Seit Einführung des ALG 2 hat sich die Zahl der auf Sozialhilfe oder Sozialgeld angewiesenen Kinder auf mehr als 2,5 Millionen verdoppelt. Jedes 6. Kinde unter 7 Jahren ist auf Sozialhilfe angewiesen (1965 jedes 75.)
  • Geschätzt wird, dass 5,9 Millionen Kinder in Haushalten mit einem Jahreseinkommen der Eltern von bis zu 15.300 Euro leben => 1/3 aller kindergeldberechtigten Kinder.

 

 

 

 

   

Sozial benachteiligte Kinder

  • Ernähren sich ungesünder
  • Bewegen sich weniger
  • Bleiben immer häufiger in isolierten Wohnvierteln unter sich
  • Haben schlechtere Bildungsmöglichkeiten
  • Haben nur mangelhafte Ausbildungschancen
  • Haben keine ausreichend soziale Unterstützung

 

Diese fehlenden Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potentiale der Kinder und Jugendlichen für die Gesellschaft verloren gehen. Das hat mittelfristig auch gravierende Folgen für die Volkswirtschaft.

Jedes 3. Kind weist bei seiner Einschulung schon therapiebedürftige Verhaltensauffälligkeiten auf

Jeder 4. Jugendliche hat die Schule „ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik“ verlassen, das Voraussetzung für einen Hilfsarbeiterjob wäre. (Unicef-Studie 07: mehr als 30% der Jugendlichen gehen davon aus, keine qualifizierte Arbeit zu finden, Deutschland liegt damit auf Platz 20 von 25 Industriestaaten)

 

Deutschland nimmt wegen seiner „Familienverarmung und Bildungsverarmung“ in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung ein. (Unicef-Studie 07: von 25 untersuchten Ländern liegt Deutschland im Blick auf: materielle Situation, Gesundheit, Bildung, Beziehung zu Familie und Freunden) auf Platz 11. Schweden, Norwegen, Finnland, Niederlande und Tschechien vorne.)

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